Freitag, 3. Juni 2016

[Tutorial] haarschonende Tempo-Locken ganz ohne Hitze

Hallo ihr Lieben,                                                                                                                                                   Werbung

heute habe ich ein Haar-Tutorial für euch! Wir alle kennen das: Frau möchte am Liebsten immer das, was sie nicht hat, vor allem bei besonderen Anlässen. Wer Naturlocken hat, wünscht sich glatte Haare und wer - so wie ich - glattes Haar hat, wünscht sich tolle Locken. Manchmal soll es einfach etwas anderes sein. Gerade zu Feierlichkeiten wie Hochzeiten trage ich sehr gerne Locken. Es sieht einfach toll und festlich aus. Doch ein gutes Gewissen habe ich dabei nie, wenn ich mit Glätteisen oder Lockenstab hantieren muss. Aus diesem Grund mache ich mir viel seltener Locken, als ich eigentlich gerne würde. Doch wenn man ein wenig erfinderisch ist, findet man auch für dieses Problem eine tolle Lösung. Und so möchte ich euch heute zeigen, wie ihr euch intensive Korkenzieher-Locken ganz haarschonend ohne Hitze machen könnt!

Und das Beste: Was wir dafür brauchen, hat vermutlich jede zu Hause. Denn für unsere Lockenpracht benötigen wir nichts weiter als Tempo Taschentücher. :) Na gut, eine Haarbürste und ein Haargummi wären auch noch von Vorteil, aber das besitzt ja ebenfalls jede von euch. ;) 



Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Tutorial- los geht's!

Die Lösung: Tempotaschentücher!
Schnutenalarm- keine Lust auf glatte Haare!

























Als erstes bereiten wir die Haare vor. Am besten werden die Locken in frisch gewaschenem Haar ohne Produktrückstände. Ich habe meine Haare zuerst normal getrocknet- direkt nach der Haarwäsche speichern sie trotzdem noch über Stunden Feuchtigkeit. Wenn ihr eure Haare nicht extra waschen wollt / könnt, besteht auch die Möglichkeit, sie leicht anzufeuchten. Dazu nehmt ihr am besten eine saubere Sprühflasche mit Wasser.

Auf keinen Fall dürfen eure Haare richtig nass sein, sonst werden sie später nicht mehr trocknen und eure Locken werden nichts!

Schritt 1: Haare kämmen! Eure Haare sollten knotenfrei durchgebürstet werden. Bitte seid besonders vorsichtig, wenn eure Haare noch feucht sind. Im nassen Zustand kann die Haarstruktur nämlich leichter beschädigt werden und das wollen wir natürlich nicht.

Schritt 2: Haare grob abteilen. Um leichter arbeiten zu können, teilen wir die Haare in mehrere Partien auf. Das muss überhaupt nicht ordentlich sein. Ich habe die obere Haarpartie einfach mit einem Zopfgummi am Oberkopf zu einem Dutt zusammengedreht. So sind sie aus dem Weg und es ziept auch nicht.















Schritt 3: Tempo Taschentücher vorbereiten. Anstelle von Lockenwicklern oder Papilotten verwenden wir einfach Zellstofftücher. Der Vorteil: Ihr müsst sie nicht extra kaufen, sie haben ein leichteres Gewicht und sind noch dazu weich genug, um damit zu schlafen. Die verwendeten Taschentücher sollten mehrlagig und reißfest sein. Mit original Tempos seid ihr da auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Ihr müsst die Taschentücher hinterher übrigens auch nicht wegwerfen, da sie bei der Prozedur keinerlei Schaden nehmen. Nur so schön zusammengelegt sind sie dann natürlich nicht mehr. ;)
Damit ihr schneller arbeiten könnt, bereitet ihr am besten einige Tempos vor:
3.1. Tempo aus der Packung nehmen.
3.2. Tempo auseinander falten.
3.3. Tempo einmal mittig und nochmal längs falten.
3.4. Tempo etwas zwirbeln.


Schritt 4: Eine Haarsträhne abteilen. Es gilt die Grundregel: Je dünner die Strähne, desto kleiner und intensiver werden die Locken. Je dicker die Strähne, desto größer und weicher werden die Locken.

Ich habe mich für ein Mittelding entschieden, wodurch ich intensive, aber nicht zu winzige Korkenzieherlocken erhalte.














Schritt 5: Jetzt geht es ans Wickeln! Nehmt euch dazu eines der vorbereiteten Taschentücher.
5.1. Setzt das Taschentuch einige Zentimeter über der Haarspitze an. Beginnt damit, das Ende der Haarsträhne um das Taschentuch zu wickeln. Die Spitze der Strähne muss vollständig aufgewickelt sein.
5.2. Nun wickeln wir den oberen Teil der Strähne auf dem Taschentuch auf. Dabei wird die Spitze der Strähne am Taschentuch eingeklemmt. Achtet darauf, dass sie nicht heraus rutscht.
5.3. Die Strähne wird vollständig auf das Taschentuch aufgewickelt, bis ihr am Haaransatz ankommt.

Schritt 6: Am Haaransatz wird nun ein Knoten in das Taschentuch gemacht. Dadurch wird die aufgewickelte Strähne so nah wie möglich am Kopf befestigt. Das hält super! Ihr braucht keine Angst haben, dass sich die Tempos lösen.

Nun werden die Schritte 4-6 so oft wiederholt, bis ihr all eure Haare auf Tempo Taschentüchern aufgewickelt habt. Je nach Haarlänge,Volumen und Dicke der Strähnen kann das etwas Zeit in Anspruch nehmen. Aber mit einem Lockenstab geht es auch nicht schneller...


Fertig! Ich habe in diesem Fall 31 Taschentücher auf dem Kopf. :D Das sieht nun natürlich witzig aus, aber meiner Meinung nach eindeutig besser als Lockenwickler. ;) Da die Tempos fast nichts wiegen, ist das ganze auch sehr komfortabel und kaum zu merken. Zudem hält es gut und man kann allen Aufgaben im Haus nachgehen. Oder auch einfach schlafen gehen. Auf jeden Fall müssen die Taschentücher einige Stunden im Haar bleiben, damit die Locken lange halten. Ihr könnt sie also morgens rein machen, wenn ihr abends feiern gehen möchtet oder abends vorm zu Bett gehen, wenn ihr am nächsten Tag tolle Locken haben wollt. Solltet ihr die Haare vor dem Eindrehen leicht angefeuchtet haben, wäre jetzt auch der richtige Moment, um sie etwas zu föhnen.


Ich habe den Schlaf-Test gemacht und am nächsten Morgen (rechtes Bild) war alles noch an Ort und Stelle. Hattet ihr die Haare einige Stunden aufgedreht, geht es nun ans Aufmachen der Haare: Knoten öffnen, Haarsträhne abrollen und über das fertige Löckchen freuen. :)


Dazu beginnen wir wieder mit den unteren Haarpartien und arbeiten uns zum Oberkopf, bis alle Tempos abgerollt sind.



Und fertig sind die Locken! Da ich die Taschentücher weit über 10 Stunden im Haar hatte, sind meine Locken sehr intensiv geworden und haben auch den ganzen Tag (und darüber hinaus) gehalten, ohne dass ich Haarspray oder sonstige Stylingprodukte verwendet habe. Sie haben eine extreme Sprungkraft und "bouncen" richtig. Auf dem Bild seht ihr die Locken direkt nach dem Aufmachen, ohne jegliches Styling oder Zurechtlegen. Was ihr nicht unbedingt tun solltet, ist die Haare durchzukämmen- sonst macht es "puff" und ihr habt einen 80er Jahre Beat auf dem Kopf. Es sei denn natürlich, ihr wollt einen solchen Effekt erreichen. ;)

Natürlich könnt ihr auch noch die Frontpartie zurück stecken oder die Frisur mit zusätzlichen Accessoires aufpeppen. Super eignen sich dazu Haarbänder oder Haarreifen. Drei einfache Varianten möchte ich euch noch zeigen:




Wie gefallen euch die Tempo-Locken? Kanntet ihr die Methode schon oder habt ihr heute zum ersten Mal davon gehört? Macht ihr euch oft Locken und greift auch gerne mal auf hitzefreie Methoden zurück? Ich würde mich wirklich sehr über euer Feedback zu meinem Tutorial freuen! ♥ Hinterlasst mir dazu doch einfach einen Kommentar. Und falls ihr die Tempo-Locken selbst mal ausprobiert, verlinkt mich doch! Gerne könnt ihr auch den Hashtag #TempoKreativwerkstatt nutzen. :)


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Tempo.